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Cachaça

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Herstellung
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Geschichte

Das brasilianische Zuckerrohrdestillat Cachaça (sprich: Kaschassa) verdankt seinen Siegeszug dem Caipiriñha. Cachaça kam zwar bereits in den 50er Jahren auf den europäischen Markt, führte aber jahrzehntelang ein Schattendasein. Erst der Caipiriñha und andere Cocktail-Kreationen auf Cachaça-Basis trugen dazu bei, dass das brasilianische Nationalgetränk in den 90er Jahren zur Trendspirituose aufstieg. Mit schätzungsweise über zwei Milliarden Litern (!) pro Jahr der mutmasslich meist ge-trunkene Schnaps der Welt.

 

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Herstellung

Cachaça (sprich: Kaschassa)
Der Zuckerrohrbrand (Aguardente de Cana) wird im Gegensatz zu echtem Rum, der meist aus Melasse gewonnen wird, direkt aus dem Saft des Zuckerrohrs destilliert. Das frische Zuckerrohr wird zerkleinert und ausgepresst. Vor der Destillation gärt der Saft etwa drei Wochen in einem Holz- oder Kupferfass und wird dann dreimal aufgekocht. Je nach Marke wird der Cachaça entweder kontinuierlich, oder diskontinuierlich destil-liert, aber immer so, dass der typische Zuckerrohrgeruch und der unverwechselbare Geschmack erhalten bleiben. Wie bei anderen Spirituosen wird nur das „Herz des Brandes“, der Mittellauf verwendet. Bei hochwertigen Marken kommt der Mittellauf in gewaltige Tonnen aus Eichenholz. Weil nur eine kleine Menge des Inhalts mit dem Holz Kontakt hat, nimmt der Zuckerrohrbrand in den Eichentonnen keine Farbe an, hat aber ausreichend Zeit und Luft, um sich zu einem harmonischen Produkt zu entwickeln.

 

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